
Segelyacht Horizons - Allgemeines:
Die Segelyacht ist eine aus Aluminium gefertigte Sloop vom Typ Glacer 52. Sie ist keine Serienyacht, sondern wurde von dem international bekannten Yachtkonstrukteur Horst Glacer konzipiert und von einer deutschen Werft in bester deutscher Handwerkskunst gebaut, um Reisen in entlegene Gebiete dieser Erde bewältigen zu können.
Das Expeditionsschiff hat bereits Reisen in den nördlichen Breiten hinter sich und segelte u.a. nach Grönland, Norwegen und Spitzbergen. Die Yacht verfügt über eine Zulassung für professionelle Seefahrt von der deutschen Seeberufsgenossenschaft für weltweite Fahrt (Klasse A).
Detailbeschreibung des Schiffes:Der Rumpf der Yacht besteht aus Aluminium in einer Stärke bis zu 1 cm. Er verfügt über 30 Querspanten und
20 Längsstringer. Die Stabilität des Rumpfes übertrifft die Anforderungen renommierter Klassifikationsgesellschaften. Das aufrichtende Moment der Segelyacht endet bei einer Krängung von 156 Grad, so dass ein Durchkentern mit der
Yacht nahezu ausgeschlossen ist. Die Segelyacht ist mit überdurchschnittlichen Sicherheitsstandards ausgestattet.
Für jedes System an Bord gibt es mindestens ein Reservesystem.
Länge über alles: 16,00 m
Breite: 4,60 m
Tiefgang: 2,35 m
Stehhöhe: 2,00 m
Gewicht: 17,5 t
Bleiballast: 8,0 t
Rigg:
Reckmann-Alumast, Reckmann-Rollreffanlage, Kutterstag, Wanten und Stagen komplett neu durch Reckmann Rigging
Besegelung:
Großsegel 65 m², 1. Rollgenua 80 m², 2. Rollgenua 60 m², Stag-Fock 25 m², Sturm-Fock 11 m², Segeltuch Hydra-Net, radial. Geliefert von Dimension Polyant, verarbeitet von der Segelwerkstatt Stade
Vorwindsegel: Parasailor 180 m² plus 28 m² Flügel des Herstellers Istec AG
Windfahne: Aries geliefert über ShipShop, Duisburg
Schiffssteuerung: 2 elektrisch-hydraulisch Autopiloten Simrad AP
Motor: Mercedes-Benz 6 Zylinder 135 PS
Generator: 10 PS
Dieseltank: 2300 Liter
Wassertanks: 1200 Liter
Brauchwasser: 300 Liter
Fäkalientank: 400 Liter
Kabinen: 3
Kojen: 6, ausreichend groß und mit Calypso Schlafsystemen ausgestattet
Nasszelle/WC: 2 WC-Kabinen mit elektrischen Vakuumpumpen der Firma Rheinstrom. Darüber hinaus verfügt die
Yacht über eine eigenständige Duschkabine mit Temperaturstabilisierter Warmwasserreglung.
Technik und Navigation:
Farbradar (Yachteye), AIS System, Windtack, Log/Lot, Kartenplotter, GPS, Navtext - geliefert von Furuno
Kurz- und Grenzwellensender, Iridium-Satellitentelefonanlage,
Immarsat Satellitenanlage von ESL
SatPro, Satellitenortungssytem geliefert von SatPro
3 fest installierte Video Cameras für Liveberichte von Bord. Geliefert von Mobotix AG
6 begehbare Solarmodule geliefert von Sea and Sun
1 Windgenerator Typ Forggen - geliefert von Hansen Windtechnik
1 Schleppgenerator Aquair - geliefert von shipShop, Duisburg
14 AGM Batterien Lifeline - geliefert von Setronic
Sicherheit:
Neben den zahlreichen Kommunikationsmöglichkeiten befindet sich auch ein professioneller Rettungssender an Bord,
der sowohl die geostationären Satelliten, als auch die mobilen Compas-Sarsat Satelliten erreicht, wodurch innerhalb
von 2 Min. die Position und Schiffsname übermittelt wird. Der Rettungssender ist von der deutschen
Seeberufsgenossenschaft und der amerikanischen Handelsschifffahrtsgesellschaft als professioneller Rettungssender
zugelassen.
Der wesentliche Sicherheitsfaktor ist jedoch die spezielle Konstruktion des Rumpfes.
Das Schiff verfügt über 3 Schotten! Das erste Schott befindet sich 1,5 m hinter dem Heck. Das zweite Schott wird
durch die Achterwand des Deckshauses gebildet, das dritte Schott befindet sich 2 m hinter dem Bug. Zwischen dem
mittleren und vorderen Schott sind die Tanks für Diesel, Wasser und Brauchwasser in den Schiffsrumpf eingeschweißt
und bilden somit in Höhe der Wasserlinie funktionell eine zweite Außenhaut. Bei einem Riss oder Loch des Rumpfes
in diesem Bereich tritt lediglich Wasser oder Diesel aus, doch Seewasser gelangt nicht in das Schiff.
Der Kiel ist selbstverständlich nicht angeschraubt, sondern fest in die Rumpfstruktur integriert und eingeschweißt.
Der Kiel verfügt über zwei Horizontalschotten, sodass bei einer Beschädigung des Kieles ebenfalls kein Wasser in das
Schiffsinnere eindringt. Die gesamte Konstruktion ist derart stabil, dass bei einer Kollision keine wesentliche
Beschädigung eintritt.
Das Ruderblatt ist durch einen Skeg stabil geschützt, ebenso wie die Wellenanlage, die durch ein Stevenrohr bis
zum Propeller gesichert ist.
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